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BIOGRAFIE
Die in Deutschland aufgewachsene und europaweit konzertierende japanische Pianistin Tsuzumi Namikawa versteht die Bühne als einen Ort der Begegnung, an dem Musik im gemeinsamen Erleben mit dem Publikum lebendig wird. Für sie entsteht Musik in den Augenblicken unmittelbarer Verbindung – Momente, die ihr Inspiration, Spontaneität und Freiheit schenken.
2026 gab sie ihr Japan-Debüt in der Symphony Hall Osaka mit Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1. Das Konzert fand große Resonanz beim Publikum und markierte für sie nicht nur einen bedeutenden Meilenstein ihrer internationalen Konzerttätigkeit, sondern auch eine besondere Rückkehr zu ihren japanischen Wurzeln.
Geboren 1997 in Asahikawa, Japan, erhielt Tsuzumi ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Mit neun Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter erste Preise beim “13th International Fryderyk Chopin Competition” in Marienbad und beim “International Piano Prize Napolinova” in Neapel sowie zweite Preise beim “Carl Filtsch Competition” in Sibiu und beim internationalen Schimmel Klavierwettbewerb in Braunschweig. Sie wurde zweifach mit dem Louis-Spohr-Jugend-Musikförderpreis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Konzerte führten sie über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Frankreich, Tschechien, Finnland, in die Niederlande und nach Japan.
Seit 2017 verbindet Tsuzumi eine kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit mit Prof. Ewa Kupiec. Nach Abschluss ihres Bachelor- und Masterstudiums setzt sie ihre Ausbildung derzeit in der Soloklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Ihre besondere Liebe gilt den Werken der Romantik. Zugleich widmet sie sich intensiv dem polnischen Repertoire, insbesondere den Werken Frédéric Chopins, und pflegt ein vielseitiges Repertoire.
Ihre pianistische Ausbildung begann sie bei verschiedenen Lehrern, darunter Prof. Wolfgang Zill. Als ERASMUS-Studentin hat sie ein Auslandssemester in Paris am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse bei Prof. Jonas Vitaud verbracht. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie u.a. von Ewa Poblocka, Anna Malikova, Janina Fialkowska und Kevin Kenner.
Seit 2026 ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Ihre künstlerische Überzeugung, dass Musik ihre größte Wirkung in der unmittelbaren Begegnung zwischen Bühne und Publikum entfaltet, vermittelte sie auch in einem TEDx-Vortrag an der RWTH Aachen im Jahr 2025.